Gute Gründe für ein Wirtschaftsinformatikstudium

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Die zunehmende Vernetzung und Durchdringung unserer Lebens- und Arbeitswelt mit Informationssystemen fordert Fach- und Führungskräfte, die entsprechend ausgebildet sind. Als Wirtschaftsinformatiker verfügst du über die am Arbeitsmarkt häufig gesuchte Doppelqualifikation aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Informatik. Damit kannst du breit, in verschiedenen Unternehmensbereichen und Branchen, eingesetzt werden. Du übernimmst dabei eine "Übersetzungsfunktion" zwischen betriebswirtschaftlicher Gedanken- und Sprachwelt auf der einen Seite sowie einer technisch verankerten Systemwelt auf der anderen Seite.

Die Abdeckung des breiten fachlichen Aufgabenspektrums und die interdisziplinäre Ausrichtung sichern den qualifizierten Absolventen der Wirtschaftsinformatik langfristig attraktive Stellen auf dem (IT-)Arbeitsmarkt. Unsere Erfahrungswerte belegen die (auch finanzielle) Attraktivität einer Berufslaufbahn im Bereich Wirtschaftsinformatik. Sehr viele Absolventen verfügen bereits vor Abschluss ihres Studiums über sehr gute Unternehmenskontakte, nicht selten haben sie bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche. So verwundert es nicht, dass in der Studie Bewerbungspraxis 2015 insbesondere "Personen aus den Studienrichtungen Wirtschaftsinformatik, Informatik und Medizin [...] die Arbeitsmarktentwicklung und die Karrieremöglichkeiten optimistisch" beurteilen.

Das Studium vermittelt insbesondere die Grundlagen für anspruchsvolle Stellen in den Berufsfeldern Unternehmensberatung, Management der Systementwicklung und Informationsmanagement, die auch - wie bspw. der Stepstone Gehaltsreport zeigt - überdurchschnittlich vergütet sind. Darüber hinaus wirken Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker in Spin-Offs und Start-Ups mit oder bauen sich ihr eigenes Unternehmen auf. Du wirst dabei häufig durch konkrete Fördermaßnahmen der jeweiligen Hochschule unterstützt.

Im Rahmen eines Wirkschaftsinformatikstudiums lernst Du, wie man systematisch erfolgreiche Geschäftsmodelle entwickelt, setzt Design Thinking-Methoden ein, um aktuelle Praxisprobleme zu lösen oder machst Dich vertraut mit den neusten Technologien, z.B. im Bereich Big Data oder Augmented Reality, und deren praktischer Anwendung - kurzum, die Gestaltung der digitalen Wirtschaft und Geselllschaft startet schon während Deines Wirtschaftsinformatikstudiums!

Das Selbstverständnis und das Lehrprogramm der Wirtschaftsinformatik zeichnen sich durch eine hohe Praxis- und Anwendungsorientierung aus. Die Dozenten sind sehr häufig in innovative Forschungsprojekte mit der Industrie involviert, haben zum Teil langjährige Praxis- und insbesondere Unternehmensberatungserfahrung. In vielen Veranstaltungen werden Praktikervorträge mit anschließenden informellen Gesprächen integriert. So kannst Du die Inhalte der Veranstaltungen mit Einblicken in die Praxis verknüpfen und wertvolle Kontakte für Praktika und die Jobsuche aufbauen.

In Seminaren oder Projektarbeiten werden oft reale Aufgabenstellungen aus der Praxis verwendet. Unter Anleitung erarbeiten Studierende die theoretischen Grundlagen und entwickeln Lösungsvorschläge. In Präsentationen versuchst Du Unternehmensvertreter von Deinen Lösungsvorschlägen zu überzeugen.

Als Studierender kannst Du Dich in Forschungsprojekte der Lehrstühle in Form von Studien-, Projekt- Bachelor- oder Masterarbeiten einbringen. Damit vermeidest Du reines "Schubladenwissen" und bekommst erste Einblicke in den konkreten Forschungs- und Entwicklungsprozess im jeweiligen Lehrstuhlkontext.

Viele Abschlussarbeiten werden zudem in Kooperation mit Unternehmen durchgeführt. Studenten analysieren Vorgehensweisen, entwickeln Vorschläge zu innovativen  digitalen Produkten, Services oder Geschäftsprozesse, evaluieren deren Wirkung auf die Unternehmensleistung, untersuchen die Machbarkeit von Veränderungen, begleiten Veränderungsprozesse, formulieren Geschäftsideen oder entwickeln prototypische Informationssysteme.

Viele Unternehmen suchen Nachwuchsführungskräfte mit interkultureller Kompetenz und der Fähigkeit, in globalen Dimensionen zu denken und zu handeln. Qualifikationen wie Sprachkenntnisse, Mobilität und Flexibilität werden daher für den Berufseinstieg und den weiteren Karriereweg immer wichtiger. Diese Qualifikationen kannst Du in der Regel in jedem Bachelor- oder Masterstudiengang der Wirtschaftsinformatik über ein Auslandssemester erwerben. Häufig sind in den Studiengängen sogar spezielle Semester vorgesehen, in denen ein Auslandsaufenthalt besonders gut in den Studienplan passt - und die an der Hochschule im Ausland erworbenen Credit Points lassen sich meist für den Studienfortschritt an der Heimatuni anrechnen.